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Hallenwinterwettkampf in Bonstetten – 21.03.2026

11 Turnerinnen, 5 Disziplinen, 1 Wettkampf. Wie die ältesten und die jüngsten Turnerinnen der Mädchenriege einen lässigen Tag zusammen verbrachten

Kurz nach elf Uhr treffen wir uns am Bahnhof. Wir sind eine durchmischte Gruppe von elf Turnerinnen aus vier verschiedenen Mädchen-Riegen-Gruppen. Zusammen mit unseren Fans steigen wir in die S5, in der wir bis zum Wettkampf-Ort sitzen bleiben können. Einige Turnerinnen sind etwas aufgeregt, weil sie zum ersten Mal beim Hallenwinterwettkampf mitmachen, sie werden aber von den Routiniers beruhigt. Unterwegs stärken wir uns schon mal mit einem Teil des Mittagessens.

In Bonstetten angekommen, spazieren wir zum Sportzentrum Schachen. Nach der Anmeldung bleibt noch etwas Zeit, um unseren Platz auf der Tribüne zu beziehen. Nach einem kurzen Aufwärmen starten wir dann in den Wettkampf. Die erste Disziplin ist ein Hindernisparcours. Den Plan dazu haben wir erst kurz vor dem Wettkampf bekommen und deshalb konnten wir in der Vorbereitungsphase nur einmal darauf üben. Ein Slalom, unter der Matte durchrobben, Schwedenkasten-Elemente überspringen und durchkriechen und am Schluss noch über die Sprossenwand klettern; das sind die Hindernisse, die es so schnell wie möglich zu überwinden gilt. Nach der ersten Disziplin haben wir eine halbe Stunde Pause, die nochmal für eine Stärkung genutzt wird.

Die anderen vier Disziplinen bestreiten wir im Viertelstundentakt ohne Pause dazwischen. Den Start macht «Zielwurf»: in 90 sec. gilt es, Tennisbälle aus der entfernten Kiste zu holen und dann durch einen aufgehängten Reif zu treffen. Dies zehrt ganz schön an der Kondition. Danach folgt der «Fünfer-Hupf»: mit fünf beidbeinigen Sprüngen versucht man, möglichst weit zu kommen. Als nächstes stand die Angst-Disziplin auf dem Programm: so schnell wie möglich die Stange in der Halle hochklettern. Da es auf den Pausenplätzen kaum mehr Kletterstangen gibt, sind die Kinder heutzutage nicht mehr geübt. Alle gaben ihr Bestes, jedoch waren die Stangen für die einen zu lang und zu rutschig. Umso mehr freuten wir uns mit denen, die es bis oben schafften. Zum Schluss blieb nur noch eine Minute Seilspringen. Dies üben aktuell eh die meisten für den Jugendsporttag. Der Unterschied ist aber, dass in Bonstetten voll «retro» Hanfseile zum Einsatz kommen. Diese sind deutlich langsamer, als unsere Rope-Skipping-Seile aus Plastik. Dies führt immer zu etwas langen Gesichtern. Aber Yara schaffte trotzdem starke 163 Seildurchzüge und gehörte damit zu den allerbesten des ganzen Anlasses.

Nachdem wir die fünf Disziplinen erfolgreich abgeschlossen hatten, hatten wir noch eine gute Stunde Pause. Diese wurde mit Ausruhen, Essen und Spielen überbrückt. Als es endlich so weit war, versammelten sich alle Teilnehmerinnen (die Jungs hatten ihren Wettkampf schon am Morgen bestritten und dementsprechend schon lange zu Hause) draussen ums Podest. Von unseren elf Athletinnen durften drei eine Auszeichnung entgegennehmen.

Nach einem langen Tag stärkten wir uns noch mit einem Glace und machten uns dann wieder auf den Heimweg. Gratulation an die Turnerinnen und herzlichen Dank auch an alle Fans, die mitgereist sind.

Nicole